Externe Berater verstehen eure Branche nicht
Ich sage das deutlich: Die meisten externen IT-Berater verstehen eure Branche nicht. Und das ist ein großes Problem.
Das fängt schon bei den großen Consulting-Firmen an. McKinsey, Capgemini, Accenture – diese Namen klingen vertrauenerweckend. Ihre Websites zeigen glückliche Clients, die gerade „transformiert" wurden. Die Realität ist eine andere.
Diese Firmen schicken dir PowerPoint-Armeen. Der Partner sitzt zwei Tage bei dir, die Associate arbeitet deine Prozesse auf, irgendwer wertet Excel-Tabellen aus. Das Ergebnis: eine 200-Seiten-Präsentation voller Frameworks, die für jede Branche gleich aussehen. Digitalisierung, Change Management, Cloud-Migration – überall die gleichen Stichpunkte. Nur die Branchen-Logos wechseln.
Das Problem: Diese Berater kennen deine Branche nicht. Sie haben keine praktischen Erfahrungen mit deinen Prozessen, deinen Kunden, deinen regulatorischen Anforderungen. Sie bauen Lösungen, die so aussehen, als würden sie passen. Passen aber nicht wirklich.
Das andere Extrem: Der reine IT-Freelancer
Dann sind da die anderen: die Einzelberater, die Freelancer. Viele sind technisch sehr gut. Sie können programmieren, sie verstehen Systemarchitektur, sie bekommen technische Dinge hin.
Das Problem hier ist anders: Sie bauen das, was du fragst. Nicht das, was du brauchst.
Ein Energieunternehmen ruft an und sagt: „Wir brauchen ein Tool zum Verwalten unserer Kundenverträge." Der Freelancer baut ein generisches CRM-ähnliches System. Das ist technisch sauber. Aber es löst nicht das echte Problem: EVU-Kundenverträge sind fundamental anders als normale B2B-Verträge. Bilanzgruppen, Netzentgelte, Redispatch-Verordnung – das sind komplexe Geschäftslogiken, die jedes Tool braucht.
Der Freelancer weiß das nicht. Er baut was Generisches. Du fängst an, damit zu arbeiten, und merkst schnell: Das passt nicht. Es müssen Anpassungen folgen. Dann weitere Anpassungen. Die Kosten explodieren. Alle sind frustriert.
Das mittlere Feld: Das ist das Rare
Was ich brauche – und was ich selbst bin – ist das Mittlere.
Ich verstehe die Energiebranche. Das ist nicht theoretisches Wissen aus Präsentationen. Ich habe in Energieunternehmen gearbeitet. Ich kenne den Ärger mit Bilanzgruppen-Abrechnungen. Ich verstehe, warum Redispatch-Management bei erneuerbaren Energien so komplex ist. Ich weiß, wie EEG-Vergütungsstrukturen funktionieren und welche Datenschnittstellen dich mit SCADA-Systemen verbinden.
Gleichzeitig bin ich Techniker. Ich schreibe Code. Ich baue echte Systeme, nicht PowerPoint-Folien.
Das ist ein seltsamer Mix. Viele große Consulting-Firmen verstehen das nicht. Sie denken: Berater = Strategie-Person, kein Coder. Zu viele Freelancer denken: Techniker = no-Business-sense, nur Code.
Ich glaube, das ist falsch.
Warum das so wichtig ist
Wenn ich mit dir ein System baue, passiert etwas anderes: Ich stelle blöde Fragen. „Warte, warum machst du diesen Prozess so?" Oft kommt heraus: „Gute Frage. Das ist eine alte Regel. Das brauchten wir mal." Dann verwerfen wir die alte Regel und bauen's anders. Besser.
Ein reiner Freelancer fragt das nicht. Er implementiert. Ein reiner Strategist hat keine Ahnung, ob die Implementierung sinnvoll ist.
Bei erneuerbaren Energien ist das existenziell. Die Technologie ändert sich ständig. Deine Stromproduktion ist eine andere als vor fünf Jahren. Redispatch-Regeln ändern sich. EEG-Vergütungen werden reformiert. Ein Tool, das diese Logiken nicht versteht, ist schnell veraltet.
Ich habe Energieunternehmen erlebt, die in generische „Digitalisierungs-Tools" investiert haben, die von Beratern ohne Branchenerfahrung gebaut wurden. Nach zwei Jahren? Nutzlos. Die spezifischen Anforderungen der Branche waren nie eingebaut.
Das ist teuer. Nicht nur in Euros. Auch in Vertrauen und Zeit.
Das ist mein Differentiator
Ich werde nicht bescheidener, indem ich das übersehen: Das ist, warum Kunden zu mir kommen. Nicht, weil ich billiger bin als McKinsey. Das bin ich nicht. Sondern weil ich schneller zum Kern kommst. Weil ich nicht fragen muss: „Was ist denn ein EVU eigentlich?" Weil ich verstehe, welche Anforderungen wirklich kritisch sind und welche Nice-to-have sind.
Das spart Zeit. Das spart Geld. Das liefert bessere Ergebnisse.
Du brauchst jemanden, der deine Branche versteht UND technisch liefern kann? Lass mich dir helfen, die richtige Lösung zu bauen – nicht die, die auf jedes Unternehmen passt, sondern die, die zu deinem Business passt.
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